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Ausbildung zum/zur Gerichtsvollzieher*in (m/w/d) zum 1. Juni 2021 / 1. Dezember 2021

Ausbildung zum/zur Gerichtsvollzieher*in (m/w/d) zum 1. Juni 2021 / 1. Dezember 2021 (vorbehaltlich entsprechender Beschlussfassung des Senats und des Haushalts- und Finanzausschusses)

Im Geschäftsbereich der Senatorin für Justiz und Verfassung ist ein neuer Ausbildungsgang für den Gerichtsvollzieherdienst beabsichtigt.

Eingruppierung

Vergütung während der Aus- bzw. Fortbildung: Interne Bewerber*innen behalten ihre Vergütung bzw. Besoldung aus ihrer bisherigen Entgelt- oder Besoldungsgruppe. Quereinsteiger*innen werden nach TV-L Entgeltgruppe 5 (Stufe 2) vergütet.

Besetzbar

zum 1. Juni 2021 / 1. Dezember 2021

Aufgabengebiet

Gerichtsvollzieher*innen (m/w/d) führen aufgrund vollstreckbarer Titel - meist Urteile, Vollstreckungsbescheide oder notarielle Urkunden - Vollstreckungen in das bewegliche Vermögen durch. Beispielsweise treiben sie Geldforderungen bei und berücksichtigen dabei stets nicht nur die Gläubiger-, sondern auch die Schuldnerinteressen.
Gerichtsvollzieher*innen (m/w/d) organisieren ihren Bürobetrieb grundsätzlich eigenständig und auf eigene Rechnung.

Dauer und Gliederung der Aus- bzw. Fortbildung

Die Fortbildung beginnt am 1. Dezember eines Jahres, für nach Nr. 1b) Zugelassene am 1. Juni.
Die Fortbildung gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Vorbereitungslehrgang: 6 Monate (nur für Bewerber*innen nach Nr. 1 b)
  • Berufspaxis I bis III: insgesamt 10 Monatw
  • Lehrgang I und II: insgesamt 8 Monate

Die theoretischen Lehrgänge finden in Hannover statt. Die Fahrtkosten werden anteilig übernommen.

Voraussetzungen

Nach der Verordnung für die Fortbildung zum Gerichtsvollzieherdienst kann zugelassen werden, wer...

  • a) die Prüfung für den mittleren Justizdienst oder die Abschlussprüfung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Justizfachangestellten vom 26. Januar 1998 (BGBL. I, S. 195) bestanden hat oder
  • b) eine sonstige dem Gerichtsvollzieherdienst förderliche Berufsausbildung, insbesondere im juristischen oder kaufmännischen Bereich, mit Erfolg absolviert hat
  • sich darüber hinaus mindestens drei Jahre hauptberuflich in einer Tätigkeit entsprechend Nr. 1 bewährt hat
  • nach Persönlichkeit und Leistung für den Gerichtsvollzieherdienst geeignet erscheint und das 40. Lebensjahr nicht überschritten hat
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt und den besonderen körperlichen Anforderungen des zukünftigen Berufes gewachsen ist

Kennzeichen

130/2341/2021

Bewerbungsfrist

30.11.2020

Allgemeine Hinweise

Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Zulassung in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis der Freien Hansestadt Bremen oder ihrer Stadtgemeinden stehen, verbleiben in ihrem bisherigen Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis.
Sonstige Bewerber*innen werden für die Dauer der Fortbildung in ein zeitlich befristetes Angestelltenverhältnis aufgenommen (Entgeltgruppe 5, Stufe 2).
Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerber*innen mit Migrationshintergrund werden ermutigt, sich auf diese Ausschreibung zu bewerben.

Bewerbungshinweise

Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Erklärung über die wirtschaftlichen Verhältnisse (Art und Höhe etwaiger Schulden sind anzugeben)
  • Kopie des Zeugnisses des erreichten Schulabschlusses
  • Kopie des Zeugnisses des erreichten Berufsabschlusses
  • Nachweise über bisherige berufliche Tätigkeit

Soweit die erforderlichen Unterlagen in den Personalakten enthalten sind, kann darauf Bezug genommen werden. Eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte ist der Bewerbung beizufügen.
Bewerber*innen, welche in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis der Freien Hansestadt Bremen oder ihrer Stadtgemeinden stehen, haben ihre Bewerbung auf dem Dienstweg zu übersenden.

Ansprechpersonen

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne

  • Frau Siedenschnur, Tel.: 0421/361-32409
  • Herr Schlake, Tel.: 0421/361-4524

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an

Kontakt

Die Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen
Am Wall 198
28195 Bremen
office@oberlandesgericht.bremen.de