Sie sind hier:

Duales Studium zur/zum Diplom-Rechtspfleger*in (m/w/d) zum 1. Oktober 2021

Nur Studieren dauert zu lange und es fehlt an Praxis?
Testamentseröffnung, Zwangsversteigerung und Haftbefehl bleiben bei uns keine Fremdworte, sondern werden sowohl praktisch als auch theoretisch vermittelt.
Wenn Du schon immer an der Arbeit in einem Gericht interessiert warst, komm zu uns!


Wir stellen für das duale Studium

Rechtspflegeranwärter/innen (m/w/d)
für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung Justiz

ein (vorbehaltlich entsprechender Beschlussfassung des Senats und des Haushalts- und Finanzausschusses).

Besetzbar

zum 1. Oktober 2021

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem dreijährigen dualen Studium unter Ernennung zur/zum Rechtspflegeranwärter/in auf Widerruf und endet mit dem Abschluss Diplom-Rechtspfleger*in (FH).
Das Studium gliedert sich in Theorie- und Praxisblöcke. Die Berufspraxis wird bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft vermittelt. Die theoretischen Grundlagen werden an der norddeutschen Hochschule für Rechtspflege in Hildesheim erlernt. Ziel des Studiums ist, in einem wissenschaftlichen Studiengang mit praktischem Bezug einen Wissensstand zu vermitteln, der es ermöglicht, Rechtsfragen zu erkennen und sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Das Grundstudium wird mit einer Zwischenprüfung, die Ausbildung wird mit der Rechtspflegerprüfung abgeschlossen.

Rechtspfleger/innen nehmen bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften die ihnen durch das Rechtspflegergesetz übertragenen Aufgaben wahr. Als selbständiges Organ der Rechtspflege entscheiden Rechtspfleger/innen grundsätzlich sachlich unabhängig und eigenverantwortlich. Sie sind bei ihren Entscheidungen nicht an Weisungen von Vorgesetzten, sondern nur an Recht und Gesetz gebunden; ihre Entscheidungen können nur im Rechtsmittelverfahren überprüft werden. Die Stellung der Rechtspfleger/innen ist insofern mit der eines/einer Richters/Richterin vergleichbar.

Dein zukünftiger Arbeitsplatz

Rechtspfleger*innen können im Oberlandesgerichtsbezirk Bremen bei den drei Amtsgerichten in Bremen, Bremerhaven und Bremen-Blumenthal, dem Landgericht Bremen und der Staatsanwaltschaft sowie der Generalstaatsanwaltschaft in Bremen eingesetzt werden.

Außerdem ist eine Verwendung bei den Verwaltungsgerichten, Arbeitsgerichten, Sozialgerichten und dem Finanzgericht in Bremen sowie bei der Senatorin für Justiz und Verfassung möglich.

Du nimmst als Rechtspfleger*in bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft die durch das Rechtspflegergesetz übertragenen Aufgaben wahr. Als selbständiges Organ der Rechtspflege entscheiden Rechtspfleger*innen grundsätzlich sachlich unabhängig und eigenverantwortlich und sind bei ihren Entscheidungen nicht an Weisungen von Vorgesetzten, sondern nur an Recht und Gesetz gebunden; ihre Entscheidungen können nur im Rechtsmittelverfahren überprüft werden. Die Stellung der Rechtspfleger*innen ist insofern mit der eines Richters/einer Richterin vergleichbar.

Wir bieten Dir

  • 3-jähriges praxisorientiertes Fachhochschulstudium
  • hervorragende Übernahme- und Entwicklungsperspektiven
  • einen vielseitigen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz
  • familienfreundliche Arbeitszeiten
  • eine gute Bezahlung (monatliche Anwärterbezüge 1.288,68 € brutto)

Weitere Informationen sind unter www.oberlandesgericht.bremen.de abrufbar.

Voraussetzungen

  • allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • die Fachhochschulreife (FHR) oder
  • ein gleichwertig anerkannter Bildungsstand mit guten Noten in den Schlüsselqualifikationen Deutsch und Mathematik
  • deutsche Staatsbürgerschaft im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes
  • gesundheitliche Eignung

Neben deinem Interesse an den unterschiedlichen Rechtsgebieten bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft bist du entscheidungsfreudig und hast die Fähigkeit dich durchzusetzen.

Kennzeichen

130/2321/2021

Bewerbungsfrist

15.11.2020

Allgemeine Hinweise

Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der noch ausstehenden Beschlüsse des Senats und des Haushalts- und Finanzausschusses der Bremischen Bürgerschaft.
Wir weisen darauf hin, dass schwerbehinderten Bewerber*innen (m/w/d) bei im Wesentlichen gleicher Eignung Vorrang gegeben wird.
Mehrsprachigkeit oder Erfahrungen aus anderen Kulturkreisen sind für eine serviceorientierte Justiz besonders wertvoll und förderlich für den Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Wir möchten Menschen mit Migrationshintergrund deshalb ermutigen, sich auf diese Ausschreibung zu bewerben.

Das benötigen wir von dir

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Fotokopie des letzten Schulzeugnisses sowie des letzten erreichten Schulabschlusses

Bitte verzichte auf die Verwendung einer Bewerbungsmappe und reiche keine Originalzeugnisse und -bescheinigungen ein. Diese werden nur auf Wunsch und unter Beilage eines ausreichend frankierten Rückumschlages zurückgesandt.

Ansprechperson

Bei Rückfragen wende dich bitte an

  • Herrn Schlake, Tel.: 0421/361-4527
  • Frau Siedenschnur, Tel. 0421/361-32409
  • Frau Heide, Tel.: 0421/361-10592

Wenn du dich von der Aufgabenbeschreibung angesprochen fühlst und du die erwarteten Fähigkeiten mitbringst, freuen wir uns sehr über deine Bewerbung. Bitte richte deine Bewerbung an die

Kontakt

Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen
Am Wall 198
28195 Bremen
office@oberlandesgericht.bremen.de