Belastende Ereignisse können jeden Menschen unerwartet treffen - im privaten Umfeld aber auch im Arbeitsalltag der Justiz. Bedrohungen, Übergriffe, Todesfälle, schwere Konfliktsituationen, belastende Hauptverhandlungen oder andere außergewöhnliche Vorkommnisse können starke psychische und körperliche Reaktionen auslösen.
Schlafstörungen, Unruhe, Gereiztheit, Wut, Traurigkeit oder nichts mehr Fühlen? Das sind alles normale menschliche Reaktionen auf ein außergewöhnliches Ereignis. Und das wird wieder besser!
Das neue Kriseninterventionsteam der Gerichte und Staatsanwaltschaften das Mitarbeitenden Unterstützungsteam - Zuhören.Begleiten.Stärken bietet in solchen Situationen schnelle, vertrauliche und kollegiale Unterstützung.
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Am 30. September 2026 überreichte die Justizsenatorin feierlich die Zeugnisse an den Ausbildungslehrgang Justizvollzugsdienst 2024. Im Haus der Bürgerschaft kamen die Mitarbeiter*innen und auch ihre Familien zusammen, um den besonderen Moment zu würdigen. Alle 23 Auszubildenden haben die Prüfung erfolgreich bestanden.
Senatorin Claudia Schilling unterstrich die Wichtigkeit der Arbeit der Mitarbeiter*innen der Justizvollzugsanstalt:
"Der Beruf, für den Sie sich entschieden haben, gehört definitiv zu den anspruchsvollsten Arbeitsfeldern des Öffentlichen Dienstes. Sie alle haben jeden Tag mit verurteilten Straftäterinnen und Straftätern zu tun – damit wir alle draußen möglichst wenig mit ihnen zu tun haben. Sie sind gewissermaßen der Schlüssel für eine gelingende Resozialisierung und Wiedereingliederung der Gefangenen. Die Resozialisierung der Gefangenen beginnt mit dem ersten Tag der Strafhaft – und genau darum geht es an Ihrem Arbeitsplatz. Die JVA Bremen ist eine ganz besondere Anstalt mit einer ganz besonderen Kultur und einer Vielzahl hoch-engagierter Kolleginnen und Kollegen, die die täglichen Herausforderungen des Justizvollzugs bewältigen. Ich bin mir sicher, dass auch Sie genauso engagiert für uns alle arbeiten und weiter arbeiten werden."
Hans-Jürgen Erdtmann, Leiter der Justizvollzugsanstalt Bremen, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Kollegialität und einem guten und respektvollen Miteinander: "Ihr Job ist sehr anspruchsvoll. In der Anstalt wird mit Menschen gearbeitet – mit Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen verurteilt wurden, die zum Teil Sucht- oder psychische Probleme haben, manchmal mit Aggressionen reagieren und die es mitunter auch nicht leicht hatten, es aber auf der anderen Seite eben auch uns als Gesellschaft nicht leichtmachen. Für Ihr hohes Engagement bei diesen täglichen Herausforderungen möchte ich Ihnen von Herzen danken."
Im Anschluss wurden die Urkunden zur Verbeamtung auf Lebenszeit übergeben und danach durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Angehörigen einen Blick in den Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft werfen.
Häusliche Gewalt ist eine der größten Herausforderungen im Gewaltschutz in Deutschland.
Mit Plakaten, in Apotheken und Arztpraxen, im Internet und in den sozialen Medien macht das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) auf die vorhandenen Hilfsangebote für Betroffene von häuslicher Gewalt aufmerksam.
Ziel ist es auch, die gesellschaftliche Sichtbarkeit des Problems zu erhöhen.
Auf der Kampagnenwebseite www.raus-aus-gewalt.de werden die Informationen gebündelt. Ein Hilfekompass unterstützt bei der gezielten Suche nach regionalen Unterstützungsangeboten.
Die Justizbehörde erreichen immer wieder Fragen dazu, wie und bei wem Strafanzeigen erstattet werden können. Bei der Justizbehörde können keine Anzeigen erstattet werden.
Eine Anzeige können Sie mündlich, schriftlich oder über Rechtsanwält:innen erstatten. Um eine Strafanzeige zu erstatten, können Sie sich an eine Polizeibehörde, an eine Staatsanwaltschaft oder ein Amtsgericht wenden.
Alle Informationen zu dem Thema finden Sie bei der Staatsanwaltschaft Bremen.
Die Senatorin für Justiz und Verfassung ist seit Ende 2024 auf Bluesky und nicht mehr auf X (ehemals Twitter) unterwegs. Bei X werden zunehmend Fake News verbreitet und Hass und Hetze auf der Plattform nehmen weiter zu. Daher ist das Justizressort aus- und umgestiegen.
Der Stadtführer barrierefreies Bremen ist eine Datenbank für Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie liefert verlässliche Daten zur Zugänglichkeit und Nutzbarkeit vieler Einrichtungen in Bremen. Auch unsere Dienststellen der Justiz sind dort zu finden. Schauen Sie doch einmal vorbei und finden Sie Informationen zu Eingängen, Haltestellen, Aufzügen, Toiletten und vielem mehr.